Kreis Olpe: Impfungen mit AstraZeneca ab sofort wieder möglich

Nachdem der Corona-Impfstoff von AstraZeneca wieder freigegeben wurde, können ab sofort wieder Impftermine von den berechtigten Gruppen gebucht werden. Bereits für den heutigen Freitag stehen entsprechende Kapazitäten zur Verfügung. Die Buchung muss über das Anmeldeportal http://impfzentrum-oe.de erfolgen.

Bis zur notwendigen Anpassung des Aufklärungsmerkblatts über die sehr selten möglichen Fälle von thrombotischen Komplikationen erfolgt eine mündliche Aufklärung durch die impfenden Ärzte.

Alle, deren Impftermin in dieser Woche storniert wurde, müssen einen neuen Termin buchen. Der alte Termin lebt nicht automatisch wieder auf.

Unsere bisherige Berichterstattung:

Angebot für die Corona-Schutzimpfungen wird deutlich ausgeweitet – ab Ende März auch Impfangebot für Vorerkrankte

Mit Erlass vom 1. März hat das Gesundheitsministerium NRW die kurzfristige Lieferung weiterer Impfstoffkontingente angekündigt. Das Angebot für die Corona-Schutzimpfungen wird damit deutlich ausgeweitet. Zum Kreis der Impfberechtigten gehören neben den bereits bekannten Beschäftigtengruppen der Priorisierungsstufe 1 nun auch:

  • Personen mit einer regelmäßigen ehrenamtlichen oder beruflichen Tätigkeit in einer vollstationären Pflegeeinrichtung (z.B. hauptamtliche oder ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, Beschäftigte in Bestattungsinstituten, Beschäftigte in Apotheken)
  • Ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbaren Patientenkontakt, insbesondere
    • Ärztinnen und Ärzte
    • Zahnärztinnen und Zahnärzte
    • Medizinisches Praxispersonal
    • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Logopädinnen und Logopäden etc. (sogenannte Heilmittelerbringer)
    • Hebammen
  • Personal der Blut- und Plasmaspendendienste
  • Personal in den SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren
  • Polizeikräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung einem hohen Infektionsrisiko durch regelmäßigen Bürgerkontakt ausgesetzt sind.
  • Lehrkräfte, Erzieherinnen bzw. Erziehern, Kindertagespflegepersonen und weitere Beschäftigte, die regelmäßig in
  • Kindertagesstätten
  • Heilpädagogischen Kindertagesstätten
  • Grundschulen
  • Förderschulen
  • der Kindertagespflege
  • Einrichtungen der Heimerziehung

tätig sind. Anspruchsberechtigt sind z.B. auch Integrationshelferinnen und –helfer, Sozialarbeiterinnen und –arbeiter, OGS-Personal an Grundschulen, Frühförderpersonal. Die Art des Beschäftigungsverhältnisses (z.B. Festanstellung, beauftragter Dienstleister, Auszubildende) ist für den Impfanspruch unerheblich.

  • Beschäftigte, Nutzerinnen und Nutzers sowie Bewohnerinnen und Bewohner
    • in den (teil-) stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe (besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe, Werkstätten für behinderte Menschen, tagesstrukturierende Einrichtungen, Kurzzeitwohneinrichtungen einschließlich der Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe für Kinder und Jugendliche)
    • in teilstationären Einrichtungen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften nach § 24 Abs. 1 WTG, Demenz-WGs, Beatmungs-WGs

Regelmäßig in vollstationären Pflegeinrichtungen tätige:

  • Betreuungsrichterinnen- und Betreuungsrichter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger im Sinne von Betreuungsrechtspflegerinnen und -rechtspfleger
  • Prüf- und Begutachtungskräfte insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Personal von Hilfsmittel-/Homecare-Diensten und Sanitätshäusern
  • Fußpflegerinnen und Fußpfleger
  • Frisörinnen und Frisöre
  • Seelsorgerinnen und Seelsorger

Mit Erlass vom 1. März hat das Gesundheitsministerium NRW auch mitgeteilt, dass alle Menschen, die aufgrund einer Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf haben und damit zur Prioritätsstufe 2 der Coronavirus-Impfverordnung gehören, Ende März ein Impfangebot erhalten sollen. Eine Buchung von Impfterminen ist für diese Personengruppe zur Zeit also noch nicht möglich. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Personen mit Vorerkrankungen im Kreis Olpe generell keinen gesonderten Antrag auf Anerkennung oder Gleichstellung ihrer Erkrankung für eine Impfberechtigung stellen müssen. Es ist ausreichend, zum Zeitpunkt der Impfung die entsprechende ärztliche Bescheinigung beim Impfzentrum vorzulegen. Sobald die Möglichkeit zur Terminbuchung besteht und die genauen Modalitäten feststehen, werden diese über die Medien sowie auf der Internetseite des Impfzentrums bekannt gegeben. Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf haben und damit zur Prioritätsstufe 2 der Coronavirus-Impfverordnung gehören, Ende März ein Impfangebot erhalten sollen. Eine Buchung von Impfterminen ist für diese Personengruppe zur Zeit also noch nicht möglich.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Personen mit Vorerkrankungen im Kreis Olpe generell keinen gesonderten Antrag auf Anerkennung oder Gleichstellung ihrer Erkrankung für eine Impfberechtigung stellen müssen. Es ist ausreichend, zum Zeitpunkt der Impfung die entsprechende ärztliche Bescheinigung beim Impfzentrum vorzulegen. Sobald die Möglichkeit zur Terminbuchung besteht und die genauen Modalitäten feststehen, werden diese über die Medien sowie auf der Internetseite des Impfzentrums bekannt gegeben.

Außerdem sind aktuell folgende Gruppen impfberechtigt:

  • Medizinprodukteberaterinnen und -berater bei der Operationsbegleitung in Krankenhäusern und bei ambulanten Operationen
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Mitarbeitende der ambulanten Spezialpflege, z.B. der Stoma- und Wundversorgung, wenn sie patientennah erbracht wird
  • Heilmittelerbringer in der aufsuchenden ambulanten häuslichen Pflege

Impftermine können online über das Anmeldeportal des Impfzentrums gebucht werden. Das Impfzentrum ist an allen Wochentagen von 8:00 bis 20:00 geöffnet. Dies erlaubt eine hohe Flexibilität bei der Terminbuchung gerade für die Beschäftigten in Einrichtungen. Für die Zuordnung von Beschäftigten zu einem Impfzentrum gilt das Dienstortprinzip. Wer also zu den jetzt berechtigten Impfgruppen gehört und im Kreis Olpe arbeitet, kann einen Termin im Impfzentrum in Attendorn buchen. Die Impfungen für alle genannten Gruppen werden grundsätzlich im Impfzentrum durchgeführt.

Alle Einzelheiten sowie der Link zur Terminbuchung sind auf http://impfzentrum-oe.de zu finden. Dort steht auch ein Vordruck für die notwendige Arbeitgeberbescheinigung zur Vorlage im Impfzentrum zum Herunterladen bereit. Andere Bescheinigungen werden nicht mehr anerkannt.

Für alle Personen bis einschließlich 64 Jahren wird der Impfstoff der Firma AstraZeneca verabreicht. Die Zweitimpfung mit AstraZeneca erfolgt ab sofort erst 12 Wochen nach der Erstimpfung. Bereits vergebene Impftermine für die Zweitimpfung bleiben aber bestehen. Personen ab 65 Jahren erhalten den Impfstoff von BionTech. Hier erfolgt die Zweitimpfung weiterhin nach drei Wochen.

Personen mit einem hohen Risiko für schwere Krankheitsverläufe, die zur Prioritätsstufe 2 der Coronavirus-Impfverordnung gehören, sollen laut Ankündigung des Gesundheitsministeriums ab Ende März ein gesondertes Impfangebot erhalten. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass diese Personen keinen gesonderten Antrag auf Impfpriorisierung stellen müssen, wenn sie ohnehin in der Coronavirus-Impfverordnung als priorisierte Gruppe genannt werden. Eine Buchung von Impfterminen ist ohnehin jetzt noch nicht möglich. Sobald die weiteren Modalitäten feststehen, werden diese über die Medien sowie auf der Internetseite des Impfzentrums bekannt gegeben.

Im Kreis Olpe derzeit keine Quarantäneverkürzung möglich

Die Inzidenz im Kreis Olpe ist im Vergleich mit dem Landesdurchschnitt Nordrhein-Westfalen und auch dem Bundesdurchschnitt weiterhin überdurchschnittlich hoch. Des Weiteren breitet sich die sogenannte „britische Variante“ (B1.1.7) auch im Kreisgebiet zunehmend aus.

Zur weiteren Eindämmung der Virusverbreitung sieht sich das Gesundheitsamt daher veranlasst, entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts nach der Quarantäneverordnung des Landes NRW grundsätzlich zulässige Quarantäneverkürzungen für Kontaktpersonen bis auf weiteres nicht mehr zu ermöglichen

Im Ergebnis gelten alle Quarantänen für Kontaktpersonen (Haushaltsangehörige und sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1) bis auf weiteres ohne Ausnahme für insgesamt 14 Tage – sogenannte Freitestungen sind nicht mehr möglich.

Die unter Quarantäne stehenden Personen werden vom Gesundheitsamt in der jeweiligen Quarantänemitteilung / -anordnung auf diesen Umstand schriftlich hingewiesen.