Kreuzweg rund um Rehringhausen

„Auf der Suche nach neuen Rundwegen um den Ort sind mir die vielen Kreuze aufgefallen, die alle ihre eigene Geschichte haben. Da habe ich mir gedacht, dass man daraus etwa machen muss“, so Beate Schnüttgen, Ideengeberin für den „Weg der Kreuze“ – einem Kreuzweg rund um Rehringhausen.

Die Fastenzeit schien dabei als idealer Startpunkt, um diese Idee in die Tat umzusetzen. Mit Christoph Scheppe fand sich dann ein Mitstreiter, der die Idee mit Leben füllte. Der Religionslehrer an der Olper Franziskus-Schule legt dabei Wert auf die persönliche Auseinandersetzung mit dem Leidensweg Christi: „Ich wollte ganz bewusst nicht, dass es ein klassischer Kreuzweg wird. Neben Stationen, die sich an den Misereor-Kreuzweg des letzten Jahres anlehnen, haben ich die verschiedenen Orte zum Anlass genommen, um Impulse zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und unserer Zeit zu geben.“

Der Weg selbst startet am Rehringhauser Friedhof und führt dann einmal um das Dorf herum. „Dabei,“ erzählt Scheppe „gibt es wunderbare Ausblicke auf Rehringhausen. Es lohnt sich also nicht nur spirituell.“ Für den etwa 90-minütigen Weg, der die Option auf eine halbstündige Erweiterung bietet, ist festes Schuhwerk von Vorteil. Zudem gibt es einige Anstiege zu bewältigen. Für Kinderwagen ist der Weg noch geeignet, für Rollstuhlfahrer leider nicht. Beate Schnüttgen dazu: „Ja, der Weg ist nicht ganz leicht, aber das war der Weg Jesu auch nicht. Wir haben in Rehringhausen aber den Vorteil, dass viele Bänke zu einer Pause einladen.“

Über insgesamt fünf Stationen führt der Weg zur finalen Station an der Kirche, sodass sich der Rundweg bzw. Kreuzweg hier schließt. Interessenten finden eine ausgedruckte Version der Texte im Bücherschrank hinter der Bushaltestelle oder direkt zum Download auf der Homepage des Dorfes www.rehringhausen.de .

Unser Foto zeigt die Station „Op Me Krüze“ oberhalb von Rehringhausen auf dem alten Prozessionsweg nach Neuenkleusheim