Rathaus- und Klosterplatz für Bürger freigegeben

Die sonnigen Tage haben es gezeigt: die Bürger*innen nehmen in Attendorn den neugestalteten Kloster- und Rathausplatz als Treffpunkt zum Verweilen an. Dass sich der rund 1,5 Mio. Euro teure Umbau (50 % des Betrages kamen als Zuschuss vom Land) für die Hansestadt zur Steigerung der Aufenthaltsqualität gelohnt hat, davon ist Bürgermeister Christian Pospischil überzeugt. Am Samstagnachmittag übergab er nach einem Jahr Bauzeit offiziell die beiden Plätze der Öffentlichkeit.

Als Publikumsmagnet wird sich auf dem Rathausplatz (beim richtigen Wetter) das Wasserspiel mit seinen 12 Düsen entwickeln, der Brunnen wurde auf den Klosterplatz versetzt.

Ein Hingucker ist das restaurierte Eingangsportal der Franziskaner-Kirche, die nach Kriegsende am 15. Juni 1945 durch die Explosion von gelagerter Munition größtenteils zerstört und gegen Bürgerproteste 1951 abgerissen worden war. An die Stellen im alten Mauerwerk, wo ganze Steine komplett fehlten, wurde neue eingesetzt. Dabei blieben diese neuen Steine weitgehend unbearbeitet. „Es soll erkennbar bleiben, dass die neuen Steine aus dem 21. Jahrhundert sind und nicht aus dem 17. Jahrhundert“, sagt Steinmetz Markus Madeia aus Soest. Die Rückseite des Portals wird noch verputzt, das Familienwappen der Freiherren von Fürstenberg wird noch auf den Torbogen gesetzt.

Unser Foto zeigt (v.l.) Christopher Schulte (Tiefbauamt), Bürgermeister Christian Pospischil und Michael Koch (Tiefbauamt) bei der Freigabe des Rathausplatzes im restaurierten Eingangsbogen der ehemaligen Franziskaner-Kirche. Foto: Berthold Stamm (www.bilderdienst.de)