SPD-Fraktion beantragt die Prüfung von Transportmöglichkeiten zum Impfzentrum

In wenigen Tagen starten in Attendorn die ersten Impfungen im Impfzentrum des Kreises Olpe. Eine Transportmöglichkeit seitens des Kreis Olpe soll es nicht geben: „Stattdessen möchte man sich auf die Hilfe von Angehörigen, Bekannten und Ehrenamtlern verlassen“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christin-Marie Stamm.

„Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, uneingeschränkten Zugang zum Impfstoff zu erhalten. Arme Menschen, körperlich eingeschränkte Menschen und Seniorinnen und Senioren sollen sich nicht noch in diesen schweren Zeiten den Kopf darüber zerbrechen müssen, wie sie von ihrem Wohnort zum Impfzentrum kommen können. Das kann im Kreis Olpe zur Weltreise werden. Daher fordern wir eine schnellstmögliche Prüfung darüber, wie wir für diese Menschen einen kostenlosen Transport zum Impfzentrum sicherstellen können. In anderen Städten und Kreisen wird diese Aufgabe auch von den Städten und Kreisen übernommen“, erklärt Christin-Marie Stamm.

Die SPD-Kreistagsfraktion beantragt deswegen eine Prüfung darüber, inwieweit der Kreis Olpe bei Transportmöglichkeiten zum Impfzentrum unterstützend helfen kann:

„Nicht zu vergessen sind die Menschen, welche ihr zu Hause nicht verlassen können. Deswegen fordern wir außerdem eine Prüfung darüber, inwieweit zusätzliche mobile Impfteams eingesetzt werden können. Wir wollen allen Menschen die Möglichkeit schaffen sich impfen zu lassen. Dabei wollen wir niemanden zurücklassen, nur weil der Weg zum Impfzentrum das Problem ist“, ergänzt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hildegund Hennrichs.Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Kreis Olpe ist klar:

„Mit der Impfung schützen wir nicht nur jeden einzelnen, sondern die ganze Gesellschaft. Nur so schaffen wir es die Pandemie in den Griff zu bekommen“, blickt Fraktionsvorsitzender Bernd Banschkus optimistisch in die Zukunft.