Zahlreiche Einsätze für Finnentroper Löschgruppen – erste Erkenntnisse zu Feuer in Finnentrop und Rönkhausen

Ein Verkehrsunfall hat sich am Mittwoch (31. März) gegen 15:10 Uhr auf der Esloher Straße in Finnentrop-Fretter ereignet. Eine 64-Jährige befuhr die Straße aus Richtung Serkenrode kommend in Fahrtrichtung Frettermühle. Zeitgleich beabsichtigte eine 39-Jährige von der Esloher Straße in eine Grundstückseinfahrt abzubiegen. Die 64-Jährige nahm dies zu spät wahr. Um einen Unfall zu vermeiden, wich sie nach rechts über einen Gehweg aus, prallte gegen die Front des Pkw und fuhr gegen den Betonsockel eines Zaunes. Danach überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen (Foto). Die 64-Jährige verletzte sich leicht und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Mitinsassen im Pkw blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen sowie an dem Zaun entstanden Sachschäden im insgesamt vierstelligen Eurobereich. Die Esloher Straße war für die Unfallaufnahme teilweise voll gesperrt.

Die Löschgruppen der Feuerwehr Finnentrop waren in den letzten Tagen stark gefordert. Die Polizei Olpe hat jetzt erste Ermittlungsergebnisse zu den Schadenereignissen mitgeteilt:

Ermittlungsergebnisse nach Brand eines Mehrfamilienhauses

Zum einem Brand eines Mehrfamilienhauses kam es am vergangenen Donnerstag (25. März) gegen 19.10 Uhr in der Lennestraße. Hier hatten Zeugen in einer Dachgeschosswohnung ein offenes Feuer entdeckt und die Feuerwehr informiert. Personen kamen nicht zu Schaden. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Olpe und einem hinzugezogenen Brandsachverständigen ist entweder von einem technischen Defekt oder einer fahrlässigen Inbrandsetzung auszugehen. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat ergaben sich nicht. Der Sachschaden liegt im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Brand einer Lagerhalle in Rönkhausen – Polizei geht von Brandstiftung aus

Am Donnerstag, 25. März brannte in der Bahnhofstraße in Rönkhausen eine Lagerhalle eines Forstbetriebes, in der Holzhackschnitzel gelagert wurden. Die Halle sowie ein Bagger sowie zwei Anhänger wurden teilweise erheblich beschädigt. Unter Hinzuziehung eines Brandsachverständigen wurde der Brandort am Dienstag (30.03.2021) erneut in Augenschein genommen. Die Ermittlungen insgesamt ergaben deutliche Hinweise auf eine Brandstiftung. Die Schadenshöhe liegt im unteren sechsstelligen Bereich.